Die Wissenschaft vom Leben auf Pause stellen

Relevante Forschungsarbeiten

Die Kryonik stützt sich auf veröffentlichte, von Fachkollegen begutachtete wissenschaftliche Erkenntnisse. Hier findest du eine kommentierte Leseliste mit den tatsächlichen Forschungsarbeiten, nach Fragestellungen geordnet, damit du die Behauptungen selbst überprüfen kannst.

Eine der schnellsten Methoden, um wissenschaftliche Erkenntnisse von Werbesprüchen zu unterscheiden, ist, nach der Literatur zu fragen. Die Kryonik hat sie. Die Behauptungen, die in diesem Kodex immer wieder auftauchen – dass Erinnerungen in der Struktur verankert sind, dass die Vitrifikation diese Struktur bewahrt und dass Schäden möglicherweise reparabel sind –, sind keine Behauptungen, die wir uns ausgedacht haben; sie stützen sich auf veröffentlichte, von Fachkollegen begutachtete Arbeiten, von denen ein Großteil frei zugänglich ist. Dies ist eine kuratierte Leseliste, gruppiert nach den Fragen, zu deren Beantwortung die einzelnen Artikel beitragen. Wenn eine Studie sehr fachspezifisch ist, verrät dir die einzeilige Zusammenfassung, zu welchem Ergebnis sie gekommen ist; der Link führt dich zur Quelle, damit du dir selbst ein Bild machen kannst.

ein ordentlicher Stapel wissenschaftlicher Zeitschriftenartikel und ein aufgeschlagenes Forschungsdokument, auf dem eine Lupe liegt
Die Behauptungen stützen sich auf veröffentlichte, von Fachkollegen begutachtete Arbeiten, die du selbst nachlesen kannst.

Bleiben Erinnerung und Identität nach der Konservierung erhalten?

Das ist die entscheidende Frage, die in den Bereichen Gedächtnis, Identität und Gehirn konzeptionell behandelt wird. Die empirischen Anknüpfungspunkte:

Wie gut lässt sich das Gehirn eigentlich konservieren?

Auf dem Weg zur Umkehr: Wiedererwärmung und Erholung

Roadmaps und ehrliche Prognosen

Der größere Zusammenhang

Essays und längere Texte

Keine wissenschaftlichen Artikel, aber deine Zeit wert. Der offene Brief der Wissenschaftler zur Kryonik, der von Dutzenden Forschern unterzeichnet wurde, besagt, dass Kryonik ein legitimes, wissenschaftlich fundiertes Unterfangen ist. Aschwin de Wolfs „A Skeptic’s Guide to Cryonics“ argumentiert aus skeptischen, nicht aus glaubensbasierten Gründen. Robert Freitas’ „Cryostasis Revival“ legt detailliert dar, wie die Nanomedizin eines Tages einen Patienten heilen und wiederbeleben könnte. Und was die unterhaltsamste Einführung überhaupt angeht, so sind Tim Urbans Essays nach wie vor der zugänglichste Einstieg in das gesamte Thema.

Du musst die Kryonik nicht einfach blind glauben. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind veröffentlicht, die Debatten finden öffentlich statt, und die seriösen Fachartikel gehen ebenso klar auf die ungelösten Probleme ein wie auf die Fortschritte. Lies sie dir durch und entscheide selbst.

Weiterführende Literatur